jeden Sonntag um 10:30 Uhr:
Präsenz-Gottesdienst mit parallelem Kindergottesdienst und Livestream-Übertragung.
Hier geht es zu den Terminen der wöchentlichen Gruppen.
Macht das Beste aus eurer Zeit
„Verhaltet euch weise und besonnen denen gegenüber, die keine Christen sind. Macht das Beste aus der Zeit, die euch geschenkt ist! Redet mit jedem Menschen freundlich; alles, was ihr sagt, soll gut und hilfreich sein. Bemüht euch darum, für jeden die richtigen Worte zu finden“ (Kolosser 4,5-6; Hoffnung für alle).
Wir waren heute nach langem nochmal auf dem Friedhof. Ich geh nicht oft hin. Vielleicht, weil mir dann wieder bewusster wird, wie endlich mein Leben hier auf der Erde ist und wie kurz im Vergleich zur Ewigkeit. Und dann kommt eigentlich immer die Frage hinterher, wie ich diese „kurze“ Zeit hier gestalte. In Ruhe? In Frieden? In Gelassenheit? Oder in Stress und Hetze? Vielleicht sogar in Streit oder Zwietracht, in Ärger oder Gram? Das wäre schade, denn ich habe nur diese eine Zeit.
Die Worte an die Kolosser sind nicht nur für diese vorbehalten, sie sind auch für uns gedacht. Paulus rät, weise zu sein, freundlich zu sein und das Beste aus der Zeit zu machen. Mit allen Menschen freundlich umzugehen und das richtige Wort zu haben. Vielleicht achte ich in den nächsten Tagen ab und an etwas mehr darauf, wie ich mit meinem Gegenüber umgehe und über welche Dinge ich mit ihm rede. So könnte ich meine Zeit ein Stück weit aufwerten und dies macht sich sicher auch in meiner Zufriedenheit bemerkbar.
Übrigens, in älteren Übersetzungen heißt es: „Kaufet die Zeit aus“. Viel Erfolg und Freude dabei!
Klaus Borlinghaus
Die Gnade ist das große, übergreifende Thema der Predigtreihe. Von vier verschiedene Seiten sollen diese Gnade, ihre Auswirkungen und auch ihre praktische Anwendung im Leben beleuchtet werden: Aus Gnade werden wir von Gott berufen. Aus Gnade hat uns Christus befreit. Aus Gnade bekommen wir den Heiligen Geist. Und durch die Gnade motiviert können wir schließlich auch anderen Menschen Gnade erweisen.
Wer möchte, kann in den nächsten drei Wochen den Galaterbrief begleitend zur Predigtreihe durchlesen:
Lasst uns Hoffnung in diese Welt bringen!
Diese Ankündigung führte dazu, dass die Apostel, als sie ein weiteres Mal mit Jesus zusammen waren, ihm die Frage stellten: »Herr, ist jetzt die Zeit gekommen, in der du das israelitische Reich wiederherstellst?« Jesus gab ihnen zur Antwort: »Es steht euch nicht zu, Zeitspannen und Zeitpunkte zu kennen, die der Vater festgelegt hat und über die er allein entscheidet. Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und ´überall sonst auf der Welt, selbst` in den entferntesten Gegenden der Erde« (Apostelgeschichte 1,6-8).
„Jesus, wann ist es endlich soweit, bis du dein Reich wiederherstellst?“ Diese Frage wird sich im Angesicht der aktuellen Situation der eine oder andere auch stellen. Auch die Jünger hatten diese Frage und waren erstmal perplex, als Jesus in den Himmel aufgefahren ist und sie auf einmal alleine dastanden. Wie soll es jetzt weitergehen? Wer gibt uns jetzt Sicherheit? … Fragen, die einem im Moment bekannt vorkommen …
Seit der Himmelfahrt Jesu warten wir darauf, dass er wiederkommt und wir mit ihm die Ewigkeit verbringen dürfen. Doch zum Glück lässt uns Gott in unseren Fragen und Problemen nicht alleine. Er schenkt uns den Heiligen Geist, der uns mit seiner Kraft ausrüsten wird. Was für eine Zusage! Diese Kraft hilft uns in schwierigen Zeiten und befähigt uns, seine Zeugen zu sein. Stell dir vor, welcher Segen gerade in dieser Zeit von dir ausgehen könnte, wenn du ein Zeuge oder ein Licht in deinem Umfeld sein würdest? Frage Gott, wo du Zeuge oder Licht sein kannst und lasst uns somit Hoffnung in diese Welt bringen!
Christoph Ley
Eine Sekunde, in der sich alles hätte verändern können …
In einer Großstadt am frühen Abend. Es ist dunkel, Rushhour.
Neben mir im Wagen ein junger Mann. Wir kommen von einem wichtigen Termin. Ausfahrt aus dem Parkhaus. Von rechts kommt die 2-spurige Hauptstraße um eine Kurve. Vor der Kurve eine Ampel. Alles nicht wirklich gut einsehbar. Man muss die Rotphase der Ampel für die Ausfahrt erwischen.
Rechts kommt nichts. Jetzt raus! In dem Moment im rasanten Tempo auf beiden Spuren ein Wagen, auf der Innenspur ein Mercedes-Taxi.
Vollbremsung von mir. Das Taxi und der Wagen auf der Außenspur jagen vorbei. Wieviel Zentimeter haben da gefehlt – sehr, sehr wenige!
Mein Beifahrer lächelt nachsichtig. Glück gehabt?
Meine Reaktionsschnelligkeit? – Nein! Herr Jesus denke ich, Du hast aufgepasst. Deine Hand war dabei, dazwischen. Wenn uns dieser schwere Wagen mit diesem Tempo erwischt hätte … – Was wäre jetzt?
Zuhause erzähle ich das Erlebnis meiner Frau. Wir erinnern uns: Wie oft sind wir einzeln, als Familie und unsere Kinder bewahrt worden? Wie oft werden wir es gar nicht wissen wann und wo es auch noch geschah?
Haben wir eine Sekunde unseres Lebens in unserer Hand? Wie kann sich doch in einer Sekunde alles total verändern.
Mir fallen Verse aus einem bekannten Choral ein:
„In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet ...
Er ist dein Licht. Seele, vergiss es ja nicht! ...“
Amen! Danke Herr!
Thomas Schröder
„Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus“ (Galater 3,26).
Für viele von uns sind die eigenen Eltern in den letzten Wochen unnahbar geworden im wahrsten Sinne des Worte, weil sie zur Corona-Risikogruppe gehören. Sie fehlen – je länger, je mehr. Sie fehlen im Alltagsnahkampf zwischen Kindern, Job, Haushalt und Erschöpfung. Sie fehlen als Rückhalt und emotionale Sicherheit, auf die immer Verlass war.
Wie gut, dass wir einen Vater im Himmel haben, der auch und besonders jetzt unser starker Rückhalt, unsere zuverlässige Sicherheit ist; der immer nahbar ist und der uns ohne Worte versteht.
Tillmann Klein
Meine Sorge - seine Sorge
„Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte – aber euer Vater im Himmel sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel mehr wert als Vögel! Wer von euch kann durch Sorgen sein Leben auch nur um einen Tag verlängern?“ (Matthäus 6,26-27).
Das möchte ich lernen, immer mehr: aus dem Vertrauen heraus zu leben, dass Gott, mein Vater im Himmel, für mich sorgt! Was mir Sorgen macht, will ich seine Sorge sein lassen. Denn ich bin ihm unendlich wertvoll!
Manuel Lüling
Denn wo dein Schatz ist da wird auch dein Herz sein
"Sammelt euch keine Reichtümer hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch lieber Schätze im Himmel, wo sie weder von Motten noch von Rost zerfressen werden können und auch vor Dieben sicher sind. Denn wo dein Schatz ist da wird auch dein Herz sein" (Matthäus 6,19-21).
In Zeiten äußerer Veränderung und Ungewissheit neigen wir doch allzu oft dazu, zunächst unsere Sicherheiten zu sichern, die materiellen natürlich.
Warum? Weil wir doch stark auf das Hier und Jetzt fokussiert sind. Versucht man einmal, etwas weiter in die Zukunft zu denken, also über die Zeit in dieser Welt hinaus, wird doch schnell klar, dass es genau so ist wie Jesus es hier in der Bergpredigt ohne Umschweife ausdrückt. Alles hier auf der Erde ist nicht von langer Dauer. Im einfachsten Fall wird es von Motten oder Rost zerfressen. Im schlimmeren Fall sieht sich sogar in Zeiten der weltweiten Globalisierung plötzlich die ganze Weltbevölkerung in ihrer Existenz bedroht, erst gesundheitlich und dann wirtschaftlich. Jesus sagt: Blickt in die Zukunft, in die Ewigkeit. Wenn wir das tun, dann werden die ach so wichtigen Dinge um uns herum sehr viel relativer. Gerade in diesen Zeiten können wir als Christen den Unterschied machen, den Menschen um uns herum von Jesus weitersagen und so Schätze im Himmel sammeln. Lasst uns diese Zeit nutzen, in der die Menschen nach dem Mehr fragen und ihnen von den Schätzen im Himmel erzählen. Ich wünsche euch Mut und Gelegenheit dazu. Gottes Segen euch!
Klaus Borlinghaus
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